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Idm-Einsatz in Portalen

OSIAM wird von der tarent sehr erfolgreich für das Identity und Access Management in E-Government Portalen eingesetzt. Diese zeichnen sich typischerweise dadurch aus, dass sie eine Vielzahl von Fachanwendungen integrieren.

Durch den Einsatz von OSIAM kann ein Benutzer auf alle im Portal integrierten Anwendungen in Abhängigkeit von seinen Berechtigungen via Single Sign On mit einer einzigen Benutzername / Passwort Kombination zugreifen. Zusätzlich können Benutzerstammdaten für alle Fachverfahren verwendet werden, für die der Benutzer sie explizit freigibt. Wenn er seine Anschrift z.B. bei der Anmeldung seines Gewerbes bereits hinterlegt hat, werden die Online-Formulare bei der Stellung eines Bauantrags automatisch mit diesen Daten befüllt. Auch die einmal hinterlegte Bankverbindung für die elektronische Bezahlung kann für die unterschiedlichen Fachverfahren verwendet werden.

OSIAM erfüllt die höchsten Anforderungen an den Datenschutz. In der Benutzerselbstverwaltung können sämtliche Freigaben durch den Benutzer transparent eingesehen und editiert oder gelöscht werden. Die Daten selber werden verschlüsselt in der Datenbank abgelegt und sind auch für den Administrator nicht einsehbar. Der Zugriff der einzelnen Fachanwendungen auf die Stammdaten ist mit verschlüsselter Authentifizierung mehrfach abgesichert.

OSIAM ermöglicht eine Verwaltung der Gruppen und Rollen aller Fachanwendungen an einer Stelle. Gleichzeitig können Administrationsrechte abgestuft delegiert werden, sodass z.B. Gruppen- oder Bereichsadministratoren einfach eingerichtet werden können.

Die zahlreichen Konnektoren und die konsequente Verwendung von standardisierten Schnittstellen gewährleisten eine hohe Interoperabilität und die einfache Integration von Drittanwendungen. Aufgrund der Quelloffenheit des Systems können auch Konnektoren zu Legacy-Systemen hinzugefügt werden. Aus diesem Grund ist OSIAM sowohl für moderne serviceorientierte Architekturen als auch für heterogene ITLandschaften geeignet.