Die Robert Bosch GmbH vertreibt Diagnosegeräte und -software für Kfz-Betriebe. Zum Sortiment gehören seit Jahren mobile Geräte, mit denen sich die Daten der Fahrzeugsteuerung auslesen lassen. Teile der Software für die neueste Generation dieser mobilen Diagnosegeräte stammen von tarent.
Für das erste Modell der neuen KTS-Reihe entwickelten Bosch und tarent 2006 gemeinsam eine vollständig neue Softwareplattform. Anders als bei den Vorläufern wurde auf MS Windows und C++ verzichtet, stattdessen wurde in Leonardo programmiert. Diese Entwicklungssprache auf Java-Basis ist speziell für Anwendungen im mobilen Einsatz und auf dem Desktop ausgelegt. tarent war vor allem für die Anpassung des Linux-Systems an die Geräte der Lizenzverwaltungs-Software und des User Profile Managers zuständig.
Die neue Plattform macht den Diagnosetester KTS 200 deutlich leistungsfähiger und komfortabler als jedes bisherige Modell. Dieser Fortschritt wurde mit dem „Bundespreis 2007 für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk“ ausgezeichnet.
Auch an der Entwicklung des noch einmal verbesserten Nachfolgemodells KTS 340 war tarent beteiligt. 2009 wurde auch dieses Gerät mehrfach ausgezeichnet - unter anderem mit dem 1. Platz in einem Vergleichstest der Dekra.