5 tolle Beispiele für die Digitalisierung im Retail
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5 tolle Beispiele für die Digitalisierung im Retail

05.07.2021 Posted 4 Monaten ago Joscha Häring

Bei Digitalisierung im Handel geht es nicht nur um neueste Technologien, sondern auch darum, Kundinnen und Kunden mit Softwarelösungen das bestmögliche Einkaufserlebnis zu liefern. Neue Wege zu finden und diese auch praktikabel umzusetzen ist für viele Retailer eine große Herausforderung. Gemeinsam mit toom Baumarkt waren wir bereits selber an einem spannenden Digitalisierungsprojekt beteiligt, weshalb wir den Retail-Markt in dieser Hinsicht immer mit großer Begeisterung verfolgen. Mit diesem Blog-Artikel möchten wir aber weitere positive Beispiele aufzeigen, bei denen Unternehmen neu gedacht haben, um das Einkaufserlebnis zu optimieren.

DM – Produktverfügbarkeit in Echtzeit

Bildschirmfoto von der Liveverfügbarkeit im DM Onlineshop

Quelle: dm.de

Problem: Hygiene-Artikel waren insbesondere in der Pandemie oft vergriffen.

Lösung: Mit der Echtzeitverfügbarkeit kann man über den Webshop bei dm nachgucken, ob gewünschte Produkte in der lokalen Filiale verfügbar sind. Dabei bekommt man sogar  genaue Infos über die Anzahl. Kein Laden-Hopping und auf gut Glück losziehen. 

Galaxus – Technik-Händler und Fachmagazin

Bildschirmfoto vom Online Magazin von Galaxus

 

Quelle: galaxus.de

Problem: Onlineshopping ist komfortabel, aber es fehlen die direkte Beratung und die persönlichen Empfehlungen einer Verkäuferin oder eines Verkäufers.

Lösung: Der Technik-Gigant aus der Schweiz ist vom Onlineshop zum Magazin geworden. Neben dem Onlineshop gibt es eine komplette Plattform mit Produktbewertungen, Beratungsartikeln und sogar eine aktive Community. Im Kommentarbereich haben User die Möglichkeit ihre eigenen Erfahrungen zu schildern. Somit liefert die Community selbst auch eine Beratung. 

Thomann – Musikequipment Remote ausprobieren

Verkabelung von Effektgeräten

Quelle: thomann.de

Problem: Musikequipment lässt sich nur im Geschäft auszuprobieren, ist gleichzeitig aber auch abhängig vom Equipment, das man bereits besitzt. Man muss häufig auf gut Glück kaufen und im Zweifelsfall zurückschicken.

Lösung: Thomann hat mit Stompenberg FX eine Möglichkeit geschaffen, mit der Musiker*innen Effektgeräte von Zuhause und mit dem eigenen Equipment ausprobieren können. Über die Webseite lassen sich aufgenommene Riffs hochladen die dann im Rechenzentrum durch die echten Effektgeräte geroutet werden. Diese für Thomann aufwendige Lösung ermöglicht es, Demos von den echten Geräten zu bekommen, ganz ohne Simulation. 

“Deine Apotheke” App – Mehr als nur Click & Collect

Screenshot der Apotheken App

Quelle: tarent

Problem: Wer krank ist, muss sich schonen und möchte so wenig Zeit in Läden und Apotheken verbringen wie möglich. Braucht man Medikamente, die nicht sofort verfügbar sind, muss man sogar zwei mal zur Apotheke.

Lösung: Mit der App “deine Apotheke” ist es möglich, direkt mit der lokalen Apotheke vor Ort zu kommunizieren. Rezepte können einfach abfotografiert werden. Per Chat wird man benachrichtigt, ob das benötigte Medikament auch erhältlich ist oder bestellt werden muss. Ist letzteres der Fall, bekommt man auch eine Info, wann es abholbereit ist. Gibt es Rückfragen lässt sich das auch problemlos per Chat klären. Man muss die Apotheke also nur betreten, wenn man sein Medikament auch wirklich abholen kann. 

Zugegeben, natürlich handelt es sich bei der App nicht um einen Retailer, sondern eben ein Angebot für eben diese. Dennoch liegt es an den Apotheken selber diesen Service anzubieten, um Kund*innen ein komfortables Einkaufserlebnis zu ermöglichen.

Cyberport – Auch offline den besten Preis bekommen

Notebooks in einer Cyberport Filiale

Quelle: Delfi Technologies GmbH

Problem: Produktpreise können sich schnell ändern, insbesondere beim Onlineshopping. Der stationäre Handel kommt bei Preisänderungen nicht so schnell mit, wie Webshops das können. 

Lösung: Dieses Omnichannel-Problem hat Cyberport, einer der größten Händler für Unterhaltungselektronik, endgültig gelöst. Mit der Einführung neuer, elektronischer Regaletiketten von Delfi Technologies können Preise individuell für jedes Produkt angepasst werden. Durch Price Matching werden die Artikelpreise automatisiert und zeitgleich sowohl online als auch offline angezeigt. Kundinnen und Kunden bekommen also offline den selben Preis wie online. 

Fazit

Diese 5 Beispiele zeigen, wie unterschiedlich sich Digitalisierung ausprägen kann. Von einfachen Anpassungen der Webseite über interaktive Demos von Zuhause aus bis hin zu Omnichannel Lösungen. Eines haben alle Lösungen gemeinsam: Es geht um das bestmögliche Einkaufserlebnis für Kundinnen und Kunden. Dafür haben alle genannten Retailer den Schritt in die richtige Richtung gewagt. 

Joscha Haering - Marketing Manager tarent

Joscha Häring, Marketing Manager mit Fokus auf Content rund um technische Themen, Fotos und Videos.

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