tarent goes JavaLand 2022
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tarent goes JavaLand 2022

05.04.2022 Posted 2 Monaten ago Konstantin Chatziantoniadis

Von kleinen und großen Menschen und seltsam sympathischen Halunken

Es war Dienstag, der 15.03.2022 um 6:15 Uhr. Tamara und ich saßen im Auto und waren auf dem Weg in Richtung Phantasialand. Dort hat dieses Jahr nach langem Warten die Software-Konferenz JavaLand wieder in Präsenz stattgefunden. Wir waren einer von 25 Aussteller*innen und hatten die Möglichkeit, uns den 1200 Besucher*innen zu präsentieren. Da es schon eine ganze Weile her war, dass Messen dieser Art wieder in Präsenz stattfinden, gingen uns auf der Autofahrt verschiedenste Gedanken durch den Kopf, die uns auch schon bei der Vorbereitung beschäftigt haben. Wie werden die Besucher*innen drauf sein? Ist unser Merch cool genug, um mit den anderen Aussteller*innen mitzuhalten? Und generell, wie ist es mit mehreren hundert Menschen zeitgleich in einem geschlossenen Raum zu sein? Ehe wir alle Gedanken nochmal Revue passieren lassen konnten, waren wir auch schon angekommen.

Bevor wir uns ein Bild von der Atmosphäre und der allgemeinen Stimmung machen konnten, mussten wir erstmal unseren Stand aufbauen. Hier kommen die kleinen Menschen in Spiel. Tamara, stolze 154 cm groß und ich, mit 175 cm auch nicht zu den Größten meiner Gattung zählend, mussten einen über 2 Meter hohen Messestand aufbauen und die dazugehörigen Lampen am höchsten Punkt des Konstrukts befestigen. Von außen betrachtet müssen unsere ersten Versuche des Aufbaus ein Bild für die Götter gewesen sein. Doch kurzerhand wurde eine Wasserkiste zu einem Hocker umfunktioniert und schwuppdiwupp waren die Lampen montiert. Nun konnte es losgehen.

Von anfänglicher Zurückhaltung zur totalen Begeisterung

Die ersten Besucher*innen des Stands waren zurückhaltend und hatten es auf unser Merch abgesehen (dass unser Merch cool war, sollte sich im Laufe des Tages noch mehrmals zeigen). Doch wir ließen es uns nicht nehmen, mit vielen von ihnen ins Gespräch zu gehen. Wir wollten etwas über die tarent erzählen und unseren Gesprächspartner*innen mit auf den Weg geben, dass wenn sie sich nach einem Tapetenwechsel sehnen, sie doch bitte an die tarent denken sollen.

In der Zwischenzeit hatten wir Verstärkung aus der tarent-Familie bekommen. Neben unseren Entwicklern Alexander, Felix, Mark und Hannes waren auch unsere Azubis auf der JavaLand und haben uns tatkräftig unterstützt – auch wenn sie gerade nicht zum “Standdienst” eingeteilt waren.

Nachdem Tamara und ich die ersten Gespräche geführt hatten und wir uns bei einer Tasse Kaffee über die ersten Eindrücke austauschen konnten, kamen wir zu derselben Einschätzung: Hier auf der JavaLand zu sein ist geil und die anwesenden Menschen – die Besucher*innen und die anderen Aussteller*innen – strahlen alle ein Gefühl der Freude und Erleichterung aus. Freude und Erleichterung, endlich einmal wieder unter Menschen zu sein und nicht, wie so oft in der Vergangenheit, auf einen Bildschirm gucken zu müssen, um sich mit Menschen zu unterhalten. Dies wurde uns auch in unseren Gesprächen widergespiegelt. Kurzum: Es waren perfekte Voraussetzungen für tolle zwei Tage JavaLand.

Mit der Zeit wurden die Besucher lockerer und hatten sich an die neuen Gegebenheiten und Umständen gewöhnt. In Gesprächen wurde gescherzt und gemeinsam gelacht. Auch die Absichten unserer Standbesucher haben sich im Laufe des Tages geändert. Zwar waren nur Wenige aktiv auf der Suche nach einem neuen Job, doch sie waren ernsthafter an der tarent als Unternehmen interessiert und haben auch explizite Rückfragen gestellt. So kamen einige interessante Gespräche zustande, an denen auch unsere Developer teilnahmen.

Von “Halunken”, die auf Tassen stehen und mutigen Azubis

Das Highlight des ersten Tages: Auf der diesjährigen JavaLand war ein “Halunke” unterwegs. Am Nachmittag des ersten Tages bemerkten Tamara und ich, wie ein Mann auf komische Art und Weise regelrecht auf unsere, aus unserem Socialroom mitgebrachten, tarent-Tassen, die eigentlich nicht zum verschenken gedacht waren, geschielt hat. Gutgläubig wie wir waren, haben wir uns nichts dabei gedacht. Doch in einem Moment der Unaufmerksamkeit haben Tamara und ich nur noch aus dem Augenwinkel sehen können, wie der besagte Mann mit einem blitzschnellen Griff zu unseren Tassen einfach kurzerhand eine Tasse hat mitgehen lassen. Anschließend stolzierte er auffällig unauffällig davon, als wäre nichts gewesen. Natürlich ist das nicht so schlimm, aber wir fanden die Art und Weise sehr amüsant. Ach, was haben wir uns beömmelt. Mal schauen, ob auch nächstes Jahr “Halunken” auf der Javaland sein werden.

So haben wir unseren ersten Tag auf der Javaland verbracht, bis gegen 18 Uhr die Aussteller*innen begannen einzupacken und die Freizeit mit kostenfreier Verpflegung und Zugang zu einigen Fahrgeschäften begann. Da ich kein Achterbahnfan bin und auch keine Wechselklamotten dabei hatte (falls auf der Achterbahn ein Malheur passieren würde), habe ich mich gemeinsam mit zwei unserer Entwickler ganz dem Speis und Trank hingegeben. Falls aber jemand Testberichte über die Fahrgeschäfte haben möchte, könnt ihr euch sicherlich gerne an unsere Azubis wenden. Sie haben alle Fahrgeschäfte getestet.

Fazit: Persönlich ist es doch am schönsten

Der zweite Tag begann wie gewohnt mit dem Aufbau unseres Stands. Da diesmal das Grundgerüst stand und wir nur unsere Informationsmaterialien und unser Merch positionieren mussten, war dies schnell erledigt. Zur Unterstützung war neben den Developern auch Olli, einer unserer Division Manager, mit dabei. Der Tag verlief ähnlich wie der erste, und wir hatten in einigen Gesprächen die Chance, die tarent bekannter zu machen. Auch hatten wir am zweiten Tag unserer JavaLand-Reise Gelegenheiten, uns mit anderen Aussteller*innen zu unterhalten und auszutauschen. Als es Zeit wurde, den Messestand abzubauen, war ich wieder mit meinem persönlichen Feind konfrontiert: der 2 Meter hohen Standkonstruktion. Doch eine Sache hatte sich im Vergleich zum Aufbau geändert. Ich war umgeben von unseren Developern, die gefühlt 2 Köpfe größer als ich sind, also großen Menschen, für die es ein Klacks war, die Einzelteile des Stands aus über 2 Meter Höhe zu fischen. Also konnte der Hocker a.k.a. die Wasserkiste diesmal in der Ecke stehen bleiben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Javaland ein Erfolg für uns war. Wir haben viele Gespräche mit Besucher*innen geführt und uns auch mit Aussteller*innen austauschen können. So haben wir es geschafft, durch Präsenz vor Ort die Bekanntheit der tarent zu erhöhen.

Doch all das hätten wir nicht ohne die Hilfe der vielen Beteiligten geschafft. Ein großer Dank geht an die Mitglieder*innen unseres Service Boards Recruiting & Employer Branding, welches in kürzester Zeit ein echt cooles Konzept auf die Beine gestellt hat und dem Marketing, das eine große Hilfe bei der Planung und Umsetzung war. Nicht zu vergessen sind die Personen, die voller Elan den Standdienst übernommen und sich mit interessierten Personen unterhalten haben. Auch die Azubis waren eine große Unterstützung auf der JavaLand. Vielen Lieben Dank euch allen und wir hoffen, dass wir kommendes Jahr erneut gemeinsam das Abenteuer JavaLand begehen können.

Konstantin Chatziantoniadis, People Relations, tarent solutions GmbH

Konstantin Chatziantoniadis a.k.a. Kosta ist Teil des People Relations Team. Er unterstützt die tarent seit Herbst 2021 im Recruiting und ist oft der erste Ansprechpartner für Bewerber*innen.

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