Herausforderung Arbeitsmarkt Softwareentwicklung: So findet die tarent gute Mitarbeiter


Ein Interview mit Martin Buhren, Head of People Development

Der Markt an Softwareentwicklern ist quasi leergefegt. Wie geht Ihr damit um?

Ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie ist der Aufbau junge Mitarbeiter. Dafür engagieren wir uns stark in der eigenen betrieblichen Ausbildung, in Kooperationen mit Universitäten für duale Studiengänge und in der frühzeitigen Einbindung von Studienabsolventen durch Praktika oder die Tätigkeit als Werkstudenten.

Für die direkte Mitarbeitergewinnung setzen wir auf einen Mix aus traditionellen Stellenausschreibungen in unterschiedlichen Online-Portalen, direkter Ansprache an die Kandidaten auf regionalen Veranstaltungen wie der FrOSCon in der Nähe von Bonn oder der BED-Con in Berlin und nicht zuletzt auf Dienstleistungen von Personalvermittlern. Ein sehr wichtiger Kanal sind daneben direkte Mitarbeiterempfehlungen.

Authentischer kann unser Leitbild eines positiven Arbeitsraums, in dem der Mitarbeiter als Mensch mit seinen persönlichen Fähigkeiten, Entwicklungsmöglichkeiten und Bedürfnissen im Mittelpunkt steht, nicht an potenzielle Kandidaten transportiert werden. Insgesamt können wir aber bestätigen, dass es in den letzten Jahren deutlich schwieriger geworden ist, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen – insbesondere erfahrene Softwareentwickler. Für kurzfristige Bedarfe oder in Projekten benötigte spezielle Fertigkeiten, die nicht in unserer Kernkompetenz liegen, greifen wir daher auch auf Freiberufler zurück. Dazu gibt es ein interessantes Interview mit meinem Kollegen Oliver Felchner.


Mitarbeiter motivieren und lange halten – das wollen alle Unternehmen. Wie macht Ihr das?

Unsere Mitarbeiter fühlen sich vor allem motiviert durch das interessante und abwechslungsreiche Aufgabenfeld, das wir aufgrund unserer Ausrichtung als Technologieagentur bieten können. Durch die Vielzahl unterschiedlicher Projekte mit eigenständigen fachlichen und technischen Herausforderungen ergeben sich für den Mitarbeiter immer wieder neue Entwicklungsmöglichkeiten durch den Einsatz moderner Technologien und agiler Vorgehensweisen wie Scrum. Die Einführung der agilen Vorgehensweise im Kontext der Softwareentwicklungsprojekte übt Strahlkraft auf die gesamte Organisation aus: der informierte Mitarbeiter, der gestaltend und eigenverantwortlich agiert, steht auch in den anderen Arbeitsbereichen der tarent im Mittelpunkt. Um diese Entwicklung zu fördern haben wir diverse Maßnahmen ergriffen:

  • Transparente Unternehmenskommunikation. Allen Mitarbeitern stehen alle Informationen und Unternehmensdaten jederzeit zur Verfügung – von den Protokollen der Geschäftsführungssitzungen über vertriebliche Chancen bis hin zu der Liquiditätsplanung. Grundsätzlich sind alle Informationen frei, Ausnahmen gibt es nur im Rahmen rechtlicher Anforderungen oder z. B. spezieller Geheimhaltungsvereinbarungen mit Kunden.

 

  • Mitarbeiterpartizipation (MAP). Unser von den Mitarbeitern gewählter MAP-Rat greift Vorschläge und Initiativen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf und entwickelt diese bis zur Reife. So wurden zum Beispiel ein wöchentliches Massageangebot, höhenverstellbare Tische und ein breites Getränkeangebot implementiert. Darüber hinaus experimentieren wir seit letztem Jahr mit einem "Fokusgruppenmodell", in dem sich die Mitarbeiter themenbezogen zusammenfinden, direkt Vorschläge ausarbeiten und diese nach einer Verteidigung vor dem Kollegium zur Entscheidung bringen. In diesem Jahr wurde durch eine Fokusgruppe beispielsweise unser "t-space-Modell" entwickelt und nach einer erfolgreichen Pilotphase im gesamten Unternehmen eingeführt. Seitdem kann jeder Mitarbeiter nach Rücksprache mit seinem Team von unterwegs oder zu Hause aus arbeiten.

 

  • Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben. Neben dem gerade beschriebenen "t-space-Modell", mit dem das Remote Arbeiten jederzeit möglich ist, gilt in der tarent ein flexibles Vertrauensarbeitszeitmodell, das wir "t-time" nennen. Damit setzen wir auf die eigenverantwortliche Organisation und Abstimmung auf Mitarbeiter- und Teamebene. Schließlich ist Familienfreundlichkeit durch die eingeübte Nutzung von Elternzeiten, die flexible Nutzung von Teil- und Vollzeitarbeit auch in Pflegesituationen gelebter Alltag.

 

 Personalleiter Martin Buhren

Trotzdem bleibt die Schwierigkeit, immer neue Mitarbeiter zu finden. Wie läuft Euer Recruitingprozess ab? Gibt es für Interessierte bestimmte Regeln zu beachten?

Die Regel lautet “Melde Dich bei uns!”. Interessierte sollen nicht durch formale Hürden in ihrer Motivation aufgehalten werden, sich bei uns zu bewerben. Das ist uns wichtig. Daher ist unser Recruitingprozess auch schlank, transparent und persönlich. Wenn wir nicht ohnehin bereits im Gespräch mit dem Kandidaten durch eine direkte Recruitingmaßnahme sind, kann der Kandidat sich direkt über die Webseite oder via E-Mail bei uns melden, ohne dass umfangreiche Bewerbungsunterlagen eingereicht werden müssen. Im nächsten Jahr implementieren wir mit unserem Recruitingteam noch eine direkte Chat-Option auf der Webseite. Nach der initialen Kontaktaufnahme melden wir uns dann mit einem ersten kurzen Telefonat und entscheiden, ob wir den Bewerber zum Gespräch einladen. Zur Vorbereitung dafür reicht uns sein Lebenslauf. Wir führen in der Regel zwei Gespräche zum gegenseitigen Kennenlernen und kommen dann rasch zu einer Entscheidung. Für die eigene Entscheidungsfindung hat zudem jeder Kandidat die Option auf einen Probearbeitstag. Die Kandidaten für die Ausbildung laden wir gemeinsam zu einem Workshoptag ein.

 

Apropos Ausbildung: Welche Ausbildungsberufe deckt Ihr ab und wie läuft Euer Ausbildungsprogramm?

Schwerpunktmäßig bilden wir Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und Systemintegration aus. Seit zwei Jahren bieten wir auch die MATSE-Ausbildung im Rahmen eines dualen Studiums in Kooperation mit der FH Aachen an. MATSE steht für Duales Studium – Scientific Programming / Mathematisch-technische(r) Softwareentwickler(in). Neben der Vermittlung der formalen Ausbildungsinhalte der IHK, die in ihrer Anlage als kaufmännischer Beruf nicht ganz zeitgemäß sind, legen wir den Fokus auf eine frühzeitige Integration in die Softwareentwicklungsprojekte. Wir möchten ja, dass unsere Azubis möglichst früh den Berufsalltag in der Praxis kennenlernen. Daher bieten wir ihnen ein Lernumfeld mit den erfahrenen Softwareentwicklern, von dem sie maximal profitieren. Um das zu ermöglichen, werden den Azubis im ersten halben Jahr intensiv in Kursen mit unseren Entwicklern die Grundlagen der Softwareentwicklung vermittelt. Insgesamt stecken wir viel Energie in unser Ausbildungsprogramm und stellen pro Jahr mindestens vier Auszubildende ein – mit dem klaren Ziel, sie nach Abschluss der Ausbildung in die tarent zu übernehmen.

Mobile Scan & Go: Wie die Smart Shopping-Technologie den deutschen Markt erobert

von Sebastian Mancke


Als Technologieagentur haben wir es geschafft im Bereich mobile Scan & Go einen echten Trend zu setzen. Mit unserem Produkt sellfio haben wir 2014 als eines der ersten Unternehmen überhaupt unsere mobile Scan & Go-Lösung auf der Retailmesse EuroShop vorgestellt. Seitdem behaupten wir unsere Rolle als führender Anbieter in Deutschland. Was sellfio kann zeigt dieser TV-Beitrag Einkauf mit Navi.

Ende 2014 führte ein großer Lebensmitteldiscounter über mehrere Monate einen ersten sellfio-Piloten in einer großen Filiale bei Mailand durch. Im Anschluss wurden Filialen in Ungarn und Rumänien mit der App ausgestattet.

Mit dem Smartphone im Laden einkaufen

sellfio ermöglicht den stationären Einkauf mit dem eigenen Smartphone: Der Kunde scannt Artikel und kann aus dem Store heraus über sein Handy direkt online bezahlen. Dem Händler stehen für die Ausgangskontrolle unterstützende und teil-automatisierte Verfahren zur Verfügung, über die ein hoher Checkout-Durchsatz mit geringem Personalaufwand möglich ist.

Während viele Händler in anderen europäischen Ländern für ihre Scan & Go-Lösungen Handscanner einsetzen, kann sellfio den gesamten Einkaufsprozess auf dem Smartphone des Käufers abbilden – und bietet damit große Zeitersparnisse für Kunden sowie finanzielle Vorteile für Händler. Kassen oder Terminals werden für das Bezahlen nicht mehr benötigt. Dadurch vergrößert sich die Ladenfläche und Retailer können ihr Personal gezielter einsetzen.

 

Die Zeit ist reif für Scan & Go

Am Thema Scan & Go lässt sich gut nachvollziehen, wie Nutzer und Händler neue Innovationen annehmen. Obwohl wir als tarent die Lösung schon seit mehreren Jahren im Portfolio haben, war das Interesse auf Seiten der Händler und Endkunden anfangs noch sehr gering. Inzwischen hat sich dies massiv gewandelt. Aktuell erleben wir eine sehr rege Nachfrage seitens des Handels und dessen Kunden und steigen mit Knauber und weiteren Retailern in Pilotprojekte ein.

sellfio - Mobile Self-Checkout 

Warum plötzlich dieses große Interesse?

Es sind verschiedene Gründe dafür verantwortlich, dass mobile Scan & Go in der Retailbranche und beim Endkunden so nachgefragt ist. Erstens haben sich die Menschen aufgrund der zahlreichen Self-Scan-Kassen an Technologie beim Einkauf gewöhnt und sind aufgeschlossener gegenüber weiteren Entwicklungen. Zweitens steigt der Marktanteil an Smartphones im Onlineshopping konstant, wodurch zusätzlich eine höhere Nutzerakzeptanz entsteht. Ein dritter Grund ist der Global Player Amazon Go, der langsam in den stationären Handel vordringt und den Druck für etablierte Unternehmen erhöht, innovativ zu sein.

So auch Knauber. Als mittelständisches Familienunternehmen will der Freizeitmarkt seinen Kunden mit sellfio mehr Service bieten, sich von den großen Ketten abheben und eine technologische Vorreiterrolle im deutschen Einzelhandel einnehmen.

 

Noch mehr Fokus auf Scan & Go mit sellfio

Das enorme Potenzial im Bereich mobile Scan & Go ermöglicht die Weiterentwicklung der derzeit viel diskutierten Themen Cross-Channel und Digitalisierung im Handel. Der starke Zuspruch unserer Kunden zeigt, dass sich Scan & Go im deutschen Handel immer mehr durchsetzen wird. Aus diesem Grund haben wir entschieden, sellfio noch stärker voran zu treiben. Derzeit bereiten wir ein Spin-Off vor, das sich mit voller Aufmerksamkeit der weiteren Entwicklung unserer Scan & Go-Lösung sellfio widmen wird.

Preisbeobachtung, Händlermonitoring, Plagiaterkennung: tarent auf der EuroCIS 2018

von Bettina Klevers

Besuchen Sie uns vom 27. Februar bis 1. März in Düsseldorf: Halle 10 direkt neben dem EuroCIS Forum

Um Wettbewerbsvorteile für Händler und Hersteller geht es in diesem Jahr an unserem Messestand auf der EuroCIS. Erfahren Sie, wie effektives Wettbewerbscrawling funktioniert, wie Sie dabei Zeit und Geld sparen und Unvollständigkeiten und Fehler vermeiden.

Preiscrawling, Target Intelligence und Channel Monitoring: Vortrag über Wettbewerbsvorteile

Neben der klassischen Preis- und Sortimentsanalyse, durch die die Preise Ihrer Wettbewerber ausgelesen sowie deren Produkte und Sortimente übersichtlich dargestellt werden, stellen wir die Module Target Intelligence und Channel Monitoring vor. Mit Target Intelligence können Händler gezielt nach relevanten Vertriebs- und Wettbewerbsdaten suchen und B2B-Informationen wie Adressdaten, Shopinformationen, Ansprechpartner und Öffnungszeiten beschaffen. Über das Modul Channel Monitoring können Hersteller Marktpreisentwicklungen der eigenen Produkte verfolgen, Art und Ausprägungen von Promotions und Verfügbarkeiten erfassen sowie Plagiate und Fälschungen frühzeitig erkennen.

Der Vortrag findet statt: Dienstag, 27.02.2018, 14:00 bis 14:15 Uhr, EuroCIS Forum, Halle 10.

 

Internet of Things: Vortrag über Chancen im digitalen Handel

Wir werfen einen Blick in die Zukunft: Wie sieht der "smarte retail market" der Zukunft aus? Was erwarten Kunden heute und in den nächsten Jahren? Wie profitiert der Handel im IoT- und NB-IoT-Bereich? Gemeinsam mit der Deutschen Telekom AG präsentieren wir anhand von Usecases aus der Praxis, wie Händler in Zukunft hochtechnologische Automatisierungsprozesse nutzen und ihre internen Abläufe optimieren.

Der Vortrag findet statt: Donnerstag, 01.03.2018, 11:30 bis 12:00 Uhr, Omnichannel Forum, Halle 10.

sellfio bei Knauber: hohes Interesse an Scan & Go im Handel


von Bettina Klevers

Gemeinsam mit der tarent solutions GmbH hat Knauber als erster Baumarkt in der Region das Projekt digitales Einkaufen im stationären Handel gestartet. Kaum ist diese Meldung öffentlich, berichten die Medien so zahlreich wie selten zuvor über dieses Thema. Ob Fach- oder Publikumspresse, ob Onlineportale, Printmagazine oder Fernsehen: Moderne Einkaufstechnologien á la Amazon Go sind auch in Deutschland gefragter denn je.

Nicht nur der Handel will mit mehr Service bei seinen Kunden punkten, auch der Endkunde selbst hat ein großes Interesse an Scan & Go. Durch die Option des Online Payments können Kunden in Zukunft entscheiden, ob sie ihren Einkauf an der Kasse bezahlen oder den Laden direkt verlassen. Knauber Freizeit bietet seinen Kunden mit sellfio eine digitale Alternative zu den klassischen Kassen an.

 

Hier ein Auszug der Pressepräsenz über die tarent-App sellfio und deren Start im Freizeitmarkt Knauber:

 

Alle Presseveröffentlichungen finden Sie hier.

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